... und geblieben.
Elisabeth Heil und Gregor Zyznowski fanden den Weg nach Landquart
Gekommen um zu bleiben …… oder auch nicht
Elisabeth Heil, der eine Gast anlässlich unserer Gesprächsrunde am 4. März im Katholischen Pfarreizentrum meinte nämlich, sie sei nicht nach Mastrils gekommen, um für immer zu bleiben. Aber wie das Leben so spielt, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Aber alles der Reihe nach: Als ausgebildete Lehrerin hat sie von einer Bekannten den Tipp erhalten, in der Schweiz verdiene man doch etwas besser als in Österreich, wo Elisabeth in der Nähe von Krems an der Donau aufgewachsen ist. Ihre Abenteuerlust wuchs und sie heuerte nach einem Job als Kinderbetreuerin im liechtensteinischen Malbun in Felsberg an - als Serviertochter im Restaurant Sternen. Willkommen in der Schweiz, wo die Lage ernst aber nicht hoffnungslos sei (im Gegensatz zu Österreich, wo die Lage hoffnungslos aber nicht ernst sei). Ihr Chef wusste dann von der händeringenden Suche der damaligen Gemeinde Mastrils nach einer Lehrerin, die mehr als nur einige Wochen den Schulbetrieb «managen» konnte. Und sie konnte.
Dem zweiten Gesprächspartner, Pfarrer Gregor Zyznowski war die Schweiz nicht ganz unbekannt, war der im polnischen Krasnosielc Aufgewachsene doch schon das eine oder andere Mal in unserem Land. Als Pfarrer in den deutschen Gemeinden Alkofen und Waffenbrunn in der Nähe von Regensburg machte er dann die Bekanntschaft des damaligen Bischofs Vitus Huonder. Dieser bot ihm an, eine Pfarrei hierzulande zu übernehmen. Er entschied sich für Landquart – und gegen Chur oder Davos. Dies, weil ihn die Gegend angesprochen habe. Seit mehr als zehn Jahren ist Gregor nun als katholischer Seelsorger in der Gemeinde tätig.
Auf unterhaltsame Art und Weise erzählten die Beiden von ihrer Jugendzeit, vom Leben in anderen Landen, über ihre Berufswahl, über ihre Familien und ihre Hobbys und Tätigkeiten. Gegen 50 Personen liessen es sich nicht nehmen, mehr aus dem Leben von Elisabeth und Gregor zu erfahren.
Musikalisch umrahmt wurde «Gekommen um zu bleiben …» von Luana und Corsin, die unter Leitung ihrer Musiklehrers Markus Sievi bekannte Melodien zum besten gaben.
Abgeschlossen wurde der Anlass wie immer mit einem kleinen aber leckeren Apéro, den diesmal Claudia Schluchter von «stilvoll naschen» mit ihrer Helferin auftischte. Ein Apéro, der auch fleissig zum geselligen und regen Austausch genutzt wurde.
Herzlichen Dank an die beiden Hauptpersonen des Abends, an Gregor Zyznowski und Elisabeth Heil für ihr Mitmachen. Ein grosser Dank auch an Sakristan und Hauswart Aldo Danuser für das unkomplizierte Organisieren des Anlasses und seine Hilfe vor Ort.