ZeitZeugen Mastrils

I waiss as no!

Diesen Ausruf hörte man häufig während unseres ersten ZeitZeugenabends in Mastrils! Zwischenrufe aus dem Publikum bestätigten immer wieder die erzählten Erinnerungen unseres Gastes Hansruedi Grass.

Er entführte uns in die Zeit des vorletzten Jahrhunderts, erzählte über ausgebrannte Baumstümpfe (Wachfeuer) am Luamaweg, liess uns eintauchen in die Zeit der ersten elektrischen Lichter in Mastrils, schilderte die Erlebnisse während des zweiten Weltkriegs, als Entlastungsbomben unsere Erde erschütterten und welche Erinnerungen sie an die überlebenden Bomberpiloten haben.

Heute wissen wir, dass der Schulweg früher um einiges mühsamer und anstrengender war als heute. Wir wissen, dass Katholiken und Protestanten auch in Mastrils durchaus zwei Lager bildeten und haben ein Bild vor Augen, wie die Pferde mit dem hölzernen Schneepflug die Strasse von der weissen Pracht befreiten.

Spannende Zeitzeugnisse wurden uns zugetragen. Ergänzungen aus dem Publikum liessen die Geschichten noch lebendiger werden und wir Zuhörer durften während gut einer Stunde tolle, spannende und lustige (Polenta-) Episoden aus vergangenen Zeiten lauschen.

Einen herzlichen Dank geht natürlich an Hansruedi Grass, dem Erzähler des Abends. Weiter danken wir René Oswald für seine sagenhaften Klarinettentöne. Der Frauenverein Mastrils, namentlich Sandra und Margrit haben uns mit feinsten Leckereien und Tropfen verwöhnt und Ursi Bernhard lieh uns ihre fleissigen Hände beim Auf- und Abbau. Mercituusig!

Cornelius möchten wir auch herzlich danken, hat er uns alle doch souverän durch den sorgfältig vorbereiteten Abend geführt und die spannenden Geschichten aus Hansruedi herausgekitzelt.

Uns bleibt nur noch zu sagen: So isch as gsi!

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